• Nina

weich sein

Es darf fließen. Ich darf weich sein.

Zu sehr habe ich mich früher selbst begrenzt. War hart zu und mit mir selbst.

Hier am Waldsee habe ich mich heute so wohl gefühlt. Ich habe mich einfach an’s windige Ufer gesetzt und auf’s Wasser geschaut. Leichte, sanfte Wellen. Alles im Fluß, alles in Bewegung. Und so fühle ich mich auch, so fühlt es sich in mir an.

Alles darf fließen und ich weiss auch einfach, dass alles immer in Bewegung ist. Auch, wenn es sich an manchen Tagen nicht so anfühlt.

Und ich blicke zurück und denke, wie oft und sehr ich mich immer wieder selbst eingegrenzt und begrenzt habe. Ein Beispiel wäre der Verzicht auf ein Auto. Bis vor 4 Monaten habe ich ohne gelebt. Und ja, natürlich auch, um unsere Erde zu schonen. Aber wie oft und wie sehr habe ich manchmal die Grenzen gespürt. Manchmal habe ich geradezu gedacht, ich bestrafe mich selbst. Und das muss so sein. Ich muss mich selbst klein halten.

Nicht zeigen, wer ich wirklich bin. Mein Licht nicht zum Leuchten bringen. Zurückhalten, was in mir ist. Wie oft habe ich früher diese Enge in der Brust gespürt. Wie oft war alles hart in mir.

Und nun realisiere ich, wie weit dieses Gefühl nun schon weg ist. Dass ich mir erlaube, frei zu sein. Mir keine Grenzen setze. Dass ich mein Licht zum Leuchten bringe. Weich sein darf. Und sich eine Weite in mir ausbreitet, die so sehr die Freiheit widerspiegelt, die ich nun verspüre!

In Liebe, Nina



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